Kann sich irgendein Großunternehmen "Sowelmasch" einverleiben?

Ein Unternehmen, das die effizientesten Elektromotoren der Welt entwickelt, kann von Konzernen, die in diesem Markt tätig sind, nicht übersehen werden. Wäre es möglich, dass sich irgendein Großunternehmen (z. B. ein Automobilhersteller) "Sowelmasch" einverleibt und die Projektinvestoren Gewinnchancen verlieren?

Heute gehen wir auf ein Thema ein, das vielen Projektmitgliedern Sorgen bereitet.

Es gibt mehrere Gründe, warum eine Übernahme unwahrscheinlich erscheint.

- Wirtschaftliche Unzweckmäßigkeit. Große Unternehmen wie Tesla stellen nicht alle Komponenten ihrer Entwicklungen selbst her, sondern bestellen sie bei Dritten: Motoren an einem Ort, Controller an einem anderen. Es ist viel einfacher, als in eine Eigenentwicklung Geld anlegen. Die Bestellung von Motoren bei "Sowelmasch" ist kostengünstiger als das Unternehmen zu kaufen und Zeit und Geld in seine Entwicklung zu investieren. 

- Riesiger Markt. Weltweit werden pro Jahr etwa 7 Milliarden Asynchron-Elektromotoren produziert. Laut Prognosen von BusinesStat werde diese Zahl bis zum Jahr 2023 auf 10 Milliarden ansteigen, und der Fahrzeugpark sei verschlissen. Selbst Monopolunternehmen, die ausschließlich Motoren produzieren, können nicht den gesamten Bedarf der Welt decken. Die Nachfrage nach Elektromotoren ist zu groß, es gibt genug Platz für alle. Es ist wichtig, dass sich "Sowelmasch" in diesem Markt nicht auf eine enge Nische beschränken muss, sondern vielfältige Motoren für nahezu jeden Kundenwunsch entwickeln kann — darin besteht sein definitiver Vorteil. 

- Schwarmfinanzierung. Das Team von Dmitriy Duyunov hält an einer prinzipiellen Position fest: das Unternehmen eigenständig zu führen und auf dem Territorium Russlands zu arbeiten. Daher lehnte Dmitriy Duyunov noch vor dem Start der Schwarmfinanzierung Angebote von Großinvestoren ab, die bereit waren, gegen eine Mehrheitsbeteiligung an "Sowelmasch" in das Projekt zu investieren. Um die Unabhängigkeit in der Unternehmensführung zu bewahren, wurde als Finanzierungsform das Crowdinvesting gewählt. 

Gleichzeitig versteht das Duyunov-Team, dass "Sowelmasch" ein ernsthafter Konkurrent für große Unternehmen ist, die verschiedene Schritte unternehmen können, um ihre Konkurrenten auszuschalten. Deshalb ist es notwendig, auf alles vorbereitet zu sein.

"Wir verstehen die Herausforderungen, wir sehen das Ziel, wir bewegen uns darauf zu und sind kampfbereit", so Dmitriy Duyunov. Und das sind nicht nur Worte: Sie spiegeln die realen Taten des "Sowelmasch"-Teams wider, das das angestrebte Ziel sicher verfolgt und alle dafür notwendigen Aufgaben löst, wovon sich die Projektmitglieder mehrmals überzeugen konnten.